Die Osteopathie beruht auf drei verschiedenen Ebenen, die eng miteinander verbunden sind. Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen werden korrigiert und mobilisiert. Dies wirkt lösend schmerzlindernd und verbessert so den Abtransport von Stoffwechselrückständen. Wir untersuchen und behandeln die Beweglichkeit des jeweiligen Organs zu seiner anatomischen Umgebung und überprüfen die Eigenrhythmik der Organe.

Schließlich wird das mobile Gefüge von Schädelknochen und Kreuzbein untersucht. Hier führen Störungen oft zu Problemen mit Durchblutung, nervale Steuerung oder Lymphfluss im gesamten Organismus. Auch die Lebensgewohnheiten und die Ernährung sind Bestandteil des osteopathischen Behandlungskonzeptes, da diese auch großen Einfluss auf das Krankheitsbild haben könnte.

Nach dieser ausführlichen Anamnese erfolgt die Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen, wobei der Osteopath das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertastet und dabei Bewegungseinschränkungen und Verspannungen aufspürt und mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt.

Die Behandlungsdauer beträgt durchschnittlich 45 bis 60 Minuten. Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. Nach viermaliger Behandlung wird üblicherweise eine Verbesserung der Beschwerden zu verzeichnen sein, wobei der genaue Verlauf jedoch vom Einzelfall abhängig ist.